Leverage Effekt (Hebel)
Die Kursbewegungen von Währungen spielen sich im Pip-Bereich ab. Würde man nur mit dem eingesetzten Kapital handeln, wäre das wenig lukrativ. Damit sich auch ein Kursanstieg von nur wenigen Pips lohnt, wird beim Forex-Handel ein Hebel (Leverage) eingesetzt.
Was ist Forex?
Forex (Foreign Exchange Market) bezeichnet den Devisen- bzw. Währungsmarkt. Hier werden immer Währungspaare gehandelt. Typische Währungspaare sind z.B. EUR/USD (Euro / US Dollar), GBP/USD (Britische Pfund / US Dollar) oder EUR/JPY (Euro / Japanische Yen).
Der Forex ist mit einem Tagesumsatz von ca. 4 Billionen USD der liquideste Finanzmarkt der Welt.
Lot und Mini-Lot
Ein Lot gibt an, wie viele Geldeinheiten gehandelt werden. Als Standardgröße wird 1 Lot mit 100 000 Einheiten einer Währung festgesetzt (1 Lot sind z.B. 100 000 USD). Bei vielen Brokern kann man auch sogenannte Mini-Lots handeln. 1 Mini-Lot sind 0,1 Lot, also 10 000 Einheiten. Als Anfänger sollte man nur mit Mini-Lots handeln, um das Risiko zu minimieren.
Pip
Ein Pip ist die vierte Nachkommastelle eines Wechselkurses. Hiermit wird die Wertentwicklung eines Währungspaares gemessen.
Spread
Der Spread ist der Unterschied zwischen Bid- und Ask-Kurs (Kaufs- und Verkaufskurs).
Ist der Bid-Kurs bei EUR/USD: 1,5000 und der Ask-Kurs: 1,5002, so ist der Spread 2 Pips. Das hört sich erst einmal sehr wenig an, handelt man aber 1 Lot (also 100 000 Einheiten), so wären das hier ca. 14 Euro.
Die meisten Broker verlangen keine Depotführungskosten und keine Ordergebühren. Sie verdienen ihr Geld mit dem Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs: dem Spread.




